Buch "Vom Wunsch zur Wirklichkeit"
von Thomas Eigner MA
Lebensveränderung, ganzheitliche Gesundheit & Potentialentfaltung
10. Dein Leben ausmisten
Die erfahrene Ärztin Dr. Schreiber kam völlig frustriert nach Hause. „Mir reicht es endgültig!“, schnauzte sie in Richtung ihres Mannes. „Ständig kommen Leute zu mir in die Praxis und fragen mich, was sie nehmen sollen, um gesund zu werden. Keiner von ihnen käme auch nur auf die Idee zu fragen, was er denn WEGLASSEN sollte, um gesund zu werden!“ Kurz darauf beruhigte sich Frau Dr. Schreiber, als sie ihre eigenen Worte noch einmal ausgesprochen hörte und darüber nachzudenken begann. Daraufhin ergänzte sie: „Es ist, als würde man in einen Raum kommen, in dem es zwei Informationsschalter gibt. Vor dem einen Schalter wartet eine unglaublich lange Schlange von Menschen, vor dem anderen Tresen steht jedoch niemand. Über jenem mit den vielen Menschen ist ein Schild angebracht, das verlautbart: ‚Medikamente und Operationen‘. Über dem anderen Schalter, vor dem niemand wartet, steht geschrieben: ‚Lebensgewohnheiten ändern‘.“
Miste Dein Leben aus. Beginne mit Deiner Schublade, Deinem Schrank, Deinem Zimmer, Deiner Wohnung und danach mit Deinem Haus. Fahre fort mit Deinen Gewohnheiten, Deinen Beziehungen und Deinen Einschränkungen, Deinen Verpflichtungen und Deinen nur vermeintlich richtigen Zielen. Übrig bleibt das wirklich Wesentliche. Das entscheidest Du selbst. Und im Idealfall entscheidest Du das bereits frei von alten Verstrickungen, Glaubenssätzen und den Erwartungen anderer. Denn nur so kannst Du Entscheidungen treffen, die auf lange Sicht gut und gesund für Dich sind und die Dich glücklich machen. Dies ist wiederum die Voraussetzung für ganzheitlichen Erfolg in allen Lebensbereichen.
Dir Ablenkungen bewusst machen
Deine Freizeit besteht möglicherweise überwiegend aus Partys und Unternehmungen mit Freunden. Vielleicht bist Du aber auch eher der Typ, der nach der Arbeit in den Serienmarathon-Modus verfällt, stundenlang Online-Games zockt, oder endlose Telefonate mit Bekannten führt. Möglicherweise bist Du auch ständig dabei, Sport zu betreiben, Ausflüge zu machen, zu reisen, und alles andere zu tun, außer einmal still zu sitzen. Das ist grundsätzlich alles schön und bereichernd, und darf auch so sein – aber idealerweise nur dann, wenn Du Dir bewusst bist, WARUM Du es tust.
Leider leben die meisten Menschen nicht so bewusst. Viele von ihnen scheinen große Angst vor der Zeit mit sich selbst und der daraus entstehenden Selbsterkenntnis zu haben. Denn wenn sie einen Veränderungsbedarf in ihrem Leben erkennen würden, müssten sie diese Veränderung doch auch angehen oder sie würden zumindest ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn sie es nicht tun würden. Der Schlüssel zum ganzheitlichen Erfolg liegt jedoch genau darin, dass Du ausreichend Zeit mit Dir selbst verbringst und Dir offen und ehrlich gegenübertrittst. Nur in dieser Zeit kannst Du Bilanz über Dein Leben ziehen und erkennen, was in Deinem Leben verändert werden sollte, damit es Dir in jedem Deiner Lebensbereiche gut geht. Finde für Dich die gesunde Mitte zwischen bewusst gewähltem Einlassen auf Freizeitaktivitäten und dennoch ausreichender Zeit mit Dir selbst.
Notiere: Ganz ehrlich, womit lenkst Du Dich am liebsten ab, wenn es stattdessen an der Zeit wäre, Dich selbst wahrzunehmen?
Energieräuber entlarven
Wenn Du zum Beispiel bereits wirklich alles versucht hast, um Deine Partnerschaft l(i)ebenswert zu machen, aber nichts geklappt hat und die Liebe fehlt, dann ist sehr wahrscheinlich der nächste gesunde Schritt für Dich, einen Schlussstrich zu ziehen. Erkenne neue Möglichkeiten und Chancen einer Veränderung und mache Dir bewusst, dass es auf der Welt jeweils drei Milliarden andere Männer oder Frauen gibt, die Du alle kennenlernen könntest.
Solltest Du ständig zu sehr in die Themen Deiner Angehörigen involviert sein oder gar zu viel für sie übernehmen, dann definiere Deine Grenzen neu. Du bist erwachsen und bestimmst selbst, wem Du wie viel Zeit und Energie widmen möchtest. Solltest Du dabei dennoch ein schlechtes Gewissen bekommen, dann werde Dir bewusst, dass Du alles, was Du bislang selbst getan hast, auch an andere delegieren kannst – in genau dem Maße, wie es für Dich notwendig ist, um gesund zu sein und zu bleiben. Dich können dabei sehr gut Pflegedienste, Sozialarbeit, Juristen, Beratungsstellen, Vereine und Freizeitclubs, Seelsorge und viele andere entlasten und unterstützen, die sich neben Deinem Zutun professionell und engagiert um Deine Angehörigen kümmern, während Du auf Deine ganzheitliche Gesundheit achtest.
Im Bereich Gesundheit sind es vor allem diverse Angewohnheiten und Verhaltensweisen, die endlich einmal Deiner ehrlichen Aufmerksamkeit bedürfen. Miste auch hier aus und löse alles für Dich Negative auf, wie in den anderen Abschnitten dieses Kapitels beschrieben.
Selbst im Sport kann es endlich an der Zeit sein, ein Resümee zu ziehen. Musst Du wirklich auf jedem Sportevent dabei sein? Betätigst Du Dich noch aus Leidenschaft heraus oder nur noch aus Gewohnheit? Ist die Sportart noch gesund für Dich und stimmt sie überhaupt mit dem Stand Deiner Lebens- und Persönlichkeitsentwicklung überein?
Manche bemerken ebenso für sich, dass sie auf dem spirituellen Pfad bereits viel zu lange einer Gruppe, Strömung oder Gemeinschaft angehörten, die für sie schon lange nicht mehr stimmig ist, und finden etwas besser Passendes für sich.
Spüre zudem hinein, ob bestimmte Freundschaften oder Bekannte für Dich noch stimmig sind. Insbesondere dann, wenn es bei ihnen meistens nur um Tratsch, Oberflächliches und Lästern über andere geht oder Dein Gegenüber ständig nur über sein oder ihr Leben klagt und über Gebrechen jammert, solltest Du achtsam sein. Hier wandern nämlich Dein eigener Fokus und damit auch Deine Energie selbst stark in Richtung des Negativen, da Du Dich von den anderen mitreißen lässt. Solche Gespräche ziehen Dich also energetisch herunter. Du brauchst dann selbst wieder unnötig viel Zeit, um Deine Aufmerksamkeit erneut auf das Positive in Deinem Leben zu richten.
Ebenso könnte es für Dich sinnvoll und gesund sein, Deinen Job zu wechseln, wenn Dich der aktuelle weder glücklich noch zufrieden oder sinnerfüllt macht. Wir verbringen üblicherweise sehr viel Tageszeit im Beruf und viele von uns definieren sich stark über ihre Arbeit. Dann sollte diese Tätigkeit möglichst eine sein, die Dir am Abend bei Deiner Rückschau auf den Tag das Gefühl gibt, etwas Schönes und Sinnvolles getan zu haben. Das Wort „Beruf“ ist ja ohnehin stark mit „Berufung“ verknüpft.
„Es ist das Ende.“, jammerte die Raupe. „Es ist der Anfang!“, entgegnete der Schmetterling. Das Leben ist viel zu kurz, um an Dingen festzuhalten, die Dich herunterziehen und Dir mehr Energie rauben, als sie Dir zurückbringen. Dies erkennst Du daran, dass Du außerhalb dieses energieraubenden Lebensbereiches zu wenig Energie nachtanken kannst, um Dich insgesamt gesund, erholt und ausgeglichen zu fühlen. Über längere Zeit kann Dich dies stark frustrieren, oder gar krank machen. Achte auf Dich, Deinen Energiehaushalt, Deine Gesundheit und Dein Wohlbefinden – Du bist es (Dir) wert!
Notiere: Wo in Deinem Leben nimmst Du wahr, dass Du Dir schon länger eine Veränderung wünschen würdest? Mache Dir das hier und jetzt bewusst.
Hör auf, es allen recht zu machen
Jeder Mensch hat zwei Hauptmotive für sein Tun: das Streben nach Anerkennung und den Wunsch nach Liebe. Diese beiden sind die höchsten Motivatoren für Dein Engagement. Insgeheim erhoffst Du Dir für Deine Leistung stets Energie in Form von Liebe oder Anerkennung sowie Wertschätzung der anderen retour. Hier ist aber auch eine große Falle verborgen, denn häufig kommt einfach keine oder zu wenig dieser erwarteten Energie zurück. Du strengst Dich daraufhin noch mehr an und gehst dabei teilweise über Deine Grenzen, aber Liebe oder Anerkennung kommen noch immer in zu geringem Maße als Gegenleistung zu Dir zurück. Die Folge ist ein Energieverlust in dem betreffenden Lebensbereich. Dies gilt es in Deinem Leben rechtzeitig zu erkennen und aufzulösen, damit Du in einer guten und gesunden Energiebalance bleibst. Lies dazu auch gerne noch einmal im Abschnitt „Du zuerst – Deine Energie einteilen“ nach.
Byron Katie war sich dieser Falle offenbar ebenfalls bewusst, denn sie formulierte zum Freiwerden Folgendes: „Wenn ich ein Gebet hätte, wäre es dieses: Gott, verschone mich von dem Verlangen nach Liebe, Anerkennung oder Wertschätzung. Amen.“ Denn was bleibt übrig, wenn Du aufhörst, im Außen nach Liebe und Anerkennung zu suchen? Richtig, innere Freiheit! Im besten Falle wird es Dir egal, wie andere Menschen auf Dich und Dein Tun reagieren. Die Hauptsache ist, Du selbst bist in allen Lebensbereichen glücklich, zufrieden, gesund und damit ganzheitlich erfolgreich.
Marilyn Monroe, Filmikone, Fotomodel und Sexsymbol des 20. Jahrhunderts, musste bei ihrem ersten Fotoshooting viel Kritik erdulden. Ihre Haltung sei schlecht und ihre Nase und ihr Profil seien nicht gut. In weiterer Folge hörte sie sogar von Columbia Pictures, dass sie zu wenig Talent habe und nicht hübsch genug sei, weshalb ihr Vertrag auch nicht verlängert wurde. Dennoch hielt sie erfolgreich durch und aus ihr wurde die am häufigsten fotografierte Frau der Welt.
Einerseits ist hier positiv anzumerken, dass Marilyn Monroe sich von Kritik nicht entmutigen ließ und es damit schaffte, äußerst erfolgreich zu werden. Andererseits wissen wir heute leider auch, dass ihr gesamtes Engagement dem Wunsch nach Liebe und Anerkennung entsprang, und sie daran im Alter von nur 36 Jahren zerbrach. Sie hätte möglicherweise lieber auf den großen Erfolg in diesem einen Lebensbereich zugunsten von ganzheitlichem Erfolg verzichtet. Welchen Beruf hätte sie wohl gewählt, wenn sie sich, ohne Sehnsucht nach Anerkennung und Liebe, frei für einen hätte entscheiden hätte können?
Aber nicht nur der Wunsch nach Liebe und Anerkennung treibt viele dazu, es anderen recht machen zu wollen und dabei Gefahr zu laufen, permanent über die eigenen Grenzen zu gehen. Häufig sind es stattdessen, oder gar zusätzlich noch, kulturelle sowie gesellschaftliche Erwartungen. Diese gilt es vermeintlich zu erfüllen, wie etwa zu heiraten, Kinder zu bekommen, an einer Glaubensgemeinschaft aktiv teilzunehmen, Geschlechterstereotypen erfüllen zu sollen, etc.
Zudem sind vor allem Eltern und das nahe Umfeld, sowie später auch Partner manchmal sehr geschickt darin, Schuldgefühle zu erzeugen, um das zu bekommen, was ihnen wichtig ist. Aus Loyalität wird es Dir auch hier vielleicht schon gelegentlich passiert sein, es ihnen recht machen zu wollen und dabei aber immer wieder über Deine Grenzen zu gehen. Insbesondere die Angehörigen von Süchtigen können zumeist ein trauriges Lied davon singen.
„Wenn Du den Konflikt vermeidest, um den Frieden zu bewahren, beginnst Du einen Krieg in Dir.“ Es andern recht machen zu wollen, kann dazu führen, dass Du ständig über Deine gesunden Grenzen gehst. Dadurch läufst Du einerseits Gefahr, bald nicht mehr klar erkennen zu können, wo Deine eigenen Grenzen überhaupt liegen. Andererseits kann dies auf Dauer Stress, Überforderung, Krankheit und Ähnliches verursachen.
Karin hatte starkes Übergewicht. Was sie auch tat, nichts half ihr beim Abnehmen. Das war aber nicht das eigentliche Problem. Viel verwunderlicher war, dass Karin selbst offenbar gar nichts dazu beitrug, um überhaupt so viel Gewicht zu haben! Ihre Ernährung stimmte, sie bewegte sich ausreichend und der Arzt bescheinigte ihr einen guten Gesundheitszustand. Karin suchte sich daraufhin eine Beratung. Darin wurde bald aufgedeckt, was Karin selbst schon gar nicht mehr beachtete, weil es ihr bereits zur Gewohnheit geworden war: Ihr Umfeld war Zeit ihres Lebens ständig über ihre Grenzen gegangen. Immer wurde an ihr herumgemeckert und ihr Verhalten „korrigiert“, damit sie dem Umfeld gefiel. Auf die Bedürfnisse von Karin wurde in diesem Punkt keinerlei Rücksicht genommen. Da begann Karin sich offenbar unbewusst selbst zu helfen. Um mehr Schutz für sich und ihre Bedürfnisse aufzubauen, erweiterte sie ihre Grenzen. Da sie das aber noch nicht über ein „Nein“ konnte, tat sie dies, indem sie ihren Körper durch Gewichtszunahme ausweitete. Karin konnte sich diesen möglichen Zusammenhang zu ihrem Übergewicht im Coaching bewusst machen. Sie begann, ihre Grenzen neu zu definieren. Sie lernte auch, diese zu schützen und rechtzeitig „Nein“ zu sagen. Schlussendlich nahm sie dadurch wirklich Gewicht ab.
Du kannst Dich noch so bemühen und allen Anforderungen der Gesellschaft, der Kultur, in der Du lebst, Deiner Familie und Deines Freundeskreises gerecht werden. Es wird dennoch immer jemanden geben, der über Dich lästert oder Dich vielleicht sogar aus irgendeinem Grund beneidet. Alleine schon deshalb lohnt es sich in Hinblick auf Deinen ganzheitlichen Erfolg gar nicht, besonderen Wert auf die Meinungen anderer zu legen – außer es handelt sich um potenzielle Kunden etc. Ansonsten übe Dich darin, möglichst frei nach Deinem eigenen Gefühl und Deinen Bedürfnissen zu leben. Nimm Lästermäuler und Neider sogar als Kompliment für Dein Tun. Sie würden nämlich nicht über Dich lästern, wenn Du nicht schon einen bestimmten Bekanntheitsgrad erreicht hättest oder Du nicht bereits vieles richtig machen würdest, wofür sie Dich wiederum beneiden. Der Volksmund sagt dazu: „Neid muss man sich erst verdienen.“
In meinen Beratungen wurden Betroffene erst persönlich frei, als sie damit aufhörten, es anderen ständig recht zu machen. Sie erkannten, dass es einzig wichtig und richtig ist, sich für sich selbst stimmig zu verhalten. Sie begannen, ihre Grenzen neu zu definieren und diese zu respektieren – aber auch von anderen den Respekt dafür einzufordern. Sie reduzierten zudem ihren Außenfokus und richteten dafür mehr Wahrnehmung auf ihr Inneres, also auf die eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Nur so kannst auch Du auf lange Sicht glücklich, gesund und ganzheitlich erfolgreich leben. Dann hast Du auch die Möglichkeit, selbst und freiwillig zu entscheiden, wenn Du doch einmal aus für Dich wichtigen Gründen heraus für andere über Deine Grenzen gehen möchtest. Ein „Nein“ zu anderen bedeutet ein „Ja“ zu Dir selbst – erinnere Dich bitte stets daran. „Früher war ich angepasst und zuvorkommend, heute bin ich authentisch.“
Notiere: In welchem Lebensbereich und bei welchen Personen achtest Du zu wenig auf Deine Grenzen? Kennst Du Deine Grenzen für Dich überhaupt ausreichend gut?
Erfolg und der Einfluss Deines Umfeldes darauf
Solltest Du inzwischen bereits daran arbeiten, Dein Leben auszumisten und nach Deinen Wünschen zu verändern, gratuliere ich Dir herzlich dazu! Eine Warnung ist auf Deinem Weg zur Lebensveränderung dennoch angebracht: Dein nahes Umfeld mag es üblicherweise gar nicht, dass Du Dich verändern willst. Mit jedem Veränderungsschritt entfernst Du Dich nämlich immer mehr von den Menschen, die Dir nahestehen. Dein Partner beispielsweise wird dadurch erstens Angst bekommen, dass ihr euch aufgrund Deiner Veränderungswünsche entfremden könntet. Zweitens wird er oder sie das Gefühl bekommen, sich nun auch verändern zu müssen, um mit Dir Schritt zu halten, was Widerstände erzeugen könnte.
Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass Dein Umfeld Dich bewusst oder unbewusst in Deiner Veränderung blockiert. Es ist deshalb entweder ratsam, Dein Vorhaben – zumindest für einige Zeit - für Dich zu behalten, bis Du für Dich selbst wirklich weißt, dass Du diesen Veränderungsschritt definitiv tun wirst. Oder es könnte hilfreicher sein, mit Deinem nahen Umfeld gleich über Deinen Veränderungswunsch zu sprechen und dabei Fragen zu beantworten, bis alle Sorgen ausgeräumt sind, bevor Du damit beginnst. In letzter Konsequenz ist es aber eventuell sogar notwendig abzuwägen, was Dir wichtiger ist: eine bestimmte Beziehung, die Dich jedoch in Deinem Vorhaben blockiert oder Dein Wunsch nach Veränderung.
Umgekehrt kannst Du Deinen Erfolg sehr gut fördern, indem Du Dich mit Menschen umgibst, die in jenem Bereich bereits erfolgreich sind, in dem Du es auch werden möchtest. Suche Dir Vorbilder, Mentoren, Coaches und Ähnliche, die Deinem Idealbild von Erfolg in einem gewissen Bereich entsprechen. Lerne von ihnen – idealerweise persönlich, aber falls das nicht möglich oder leistbar ist, zumindest über alle anderen zur Verfügung stehenden Kanäle, wie Bücher, Videos, Online-Kurse, etc.
Setze ein: Wer aus Deinem Umfeld könnte (unbewusst) gegen Dein Veränderungsvorhaben sein und warum?
„Ganzheitlicher Erfolg erfordert es, Deinen Fokus auf das für Dich Stimmige im Leben zu legen.“
Die Lösung:
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Lebensbereich erkennen: Erkenne den Lebensbereich, in dem sich Ballast angesammelt hat, der Dich auf Deinem Weg zum ganzheitlichen Erfolg blockiert.
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Ängste hinterfragen: Spüre gegebenenfalls hinein: Wirst Du wirklich weniger geliebt oder anerkannt werden, wenn Du „Nein“ sagst und Deine eigenen Grenzen respektierst? Falls dies so wäre, könntest Du das zugunsten von Dir selbst aushalten lernen?
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Tägliche Me-Time: Nimm Dir möglichst täglich ein paar Minuten Zeit für Dich selbst. In dieser Ruhezeit kannst Du für Dich ergründen, was Du genau verändern möchtest, um ganzheitlich frei, gesund, zufrieden und erfolgreich zu sein.
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Ressourcen und Wünsche abgleichen: Wenn Du zwar bereits weißt, was Du verändern möchtest, Du aber noch nicht erkennen kannst, was Du stattdessen willst, mache Folgendes: Nimm ein Blatt mit zwei Spalten. In die erste Spalte schreibe zu Deinem Thema auf, was Du alles gerne machst und magst. In die zweite Spalte trage ein, was Du zu Deinem Thema bereits gut kannst. Mache anschließend eine Wertereihung, indem Du die Nennungen jeder Spalte nach Deiner persönlichen Wichtigkeit sortierst. Nun nimm die maximal drei für Dich wichtigsten Werte aus beiden Spalten, füge sie zusammen und Du solltest herauslesen können, welches Ziel für Dich stimmig ist. (Beispiel: Dein Anliegen könnte sein: „Ich will den Profisport beenden.“ In der Spalte ‚was ich gerne mache und mag‘ sind Deine Hauptwerte: ‚in der Natur sein; im Team zusammenarbeiten; meine körperlichen Grenzen spüren‘, und in der Spalte ‚was ich kann‘ stehen die Attribute: ‚anleiten; Überblick behalten; strategisch planen‘. Daraus könnten sich für Dich unter anderem neue Tätigkeitsfelder wie Outdoorpädagoge, Sporttrainer, Bergführer etc. ergeben.)
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Sicherheit bewahren: Bei wichtigen Dingen, die Dich versorgen, wie Dein Job etc., suche Dir zuerst einen ausreichenden Ersatz, bevor Du sie aufgibst.
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Zielprüfung mit allen Sinnen: Prüfe mit allen Sinnen, ob das von Dir gewählte Ziel für Dich stimmig ist. Versetze Dich gedanklich so hinein, als hättest Du das Ziel bereits erreicht. Ziehe es dazu wie ein Kleidungsstück im Kleidergeschäft an und prüfe: Wie fühlt es sich an? Wie steht es Dir? Passt es, oder ist es zu groß/zu klein? Ist es angenehm, oder kratzt und zwickt es irgendwo? Ist es für Dein Vorhaben angemessen? Fühlst Du Dich darin wohl? Würdest Du es am liebsten gleich anbehalten? Verändere Dein Ziel sonst gegebenenfalls, bis es für Dich optimal passt.
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Teilziele definieren: Nimm nun Dein Ziel und unterteile es in für Dich passend große Teilziele.
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Versprechen abgeben: Mache Dir selbst gegenüber ein handschriftliches Versprechen, bis wann Du Dein genau festgelegtes Ziel erreicht haben wirst. (Lies dazu auch gerne den Abschnitt „Ziele exzellent gut formulieren“ im Kapitel 2.)
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In Aktion treten: Gehe in Aktion und beginne mit dem ersten Teilziel.
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Erfolge feiern: Mache Dir jeden Erfolgsschritt bewusst und feiere ihn.
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Unterstützung holen: Bei einer häufig selbst zu eingeschränkter Sicht oder Veränderungsängsten kann Dir professionelle Unterstützung gut dabei helfen, Deinen Fokus zu erweitern und Sorgen abzubauen. Suche Dir gegebenenfalls einen für Dich passenden Coach oder Berater. Es lohnt sich – sei es Dir selbst wert!
Auf den Punkt gebracht: Du selbst, Deine Wünsche, Deine Bedürfnisse und Deine Grenzen haben allerhöchste Priorität! Sollte dies aktuell nicht so sein, wird sich auch von alleine zumeist nichts daran ändern. Hier bist Du aufgerufen, selbst aktiv zu gestalten. Es ist Dein Leben, nach Deinen Spielregeln. Nimm Dir Zeit für Dich selbst um zu erkennen, wo Du hinwillst. Definiere Deine Regeln neu und setze sie konsequent um. Nimm die Blockaden, die Deinem Vorhaben im Wege stehen und verändere sie. Lassen sie sich nicht verändern, wäge ab, ob Du die jeweilige Blockade akzeptieren kannst, oder ob das Hindernis entfernt werden sollte. Mache es – so weit wie notwendig und möglich – nur Dir selbst recht. Achte bei Deinem Tun stets auf Deinen Energiehaushalt. Fokussiere auf alles Positive um Dich herum und richte Deine Aufmerksamkeit auf Möglichkeiten.
Möchtest Du persönliche Unterstützung erhalten? Vereinbare gerne gleich einen Beratungstermin mit mir. (Kontakt zur Terminvereinbarung)
Viel Erfolg! Herzlichst,
Thomas Eigner (über den Autor)
Experte für Lebensveränderung, ganzheitliche Gesundheit und Potentialentfaltung

Kontaktmöglichkeiten
Online Coaching: Österreich, Deutschland und Schweiz

