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Buch "Vom Wunsch zur Wirklichkeit"
von Thomas Eigner MA
Lebensveränderung, ganzheitliche Gesundheit & Potentialentfaltung

28. Leistung optimieren

John D. Rockefeller wurde mit seiner unternehmerischen Tätigkeit in der Erdölbranche zum ersten Milliardär der Weltgeschichte. Das Wirtschaftsmagazin Forbes errechnete, dass sein Vermögen auf die heutige Zeit umgelegt mehr als 300 Milliarden Dollar betragen müsste. Rockefeller galt zudem als großer Philanthrop und er unterstützte mit seinem Vermögen zahlreiche wohltätige Projekte. Um ihn und seine Familie ranken sich viele Legenden, Mythen und Geschichten. Eine davon lautet so: Angeblich ließ Rockefeller für sich selbst täglich sogar eine eigene Zeitung drucken. Die Besonderheit an dem Blatt war, dass es zwar wahre und aktuelle, jedoch ausschließlich positive Nachrichten beinhaltete. Dieser Fokus auf das Positive im Leben sei für Rockefeller eine wichtige Voraussetzung für seinen Erfolg gewesen.

Buch - Thomas Eigner MA

Was können wir uns daraus mitnehmen? Nicht erst durch Rockefeller ist bekannt, dass Menschen, die sich auf das Positive und Funktionierende im Leben fokussieren, glücklicher, zufriedener und erfolgreicher sind als andere. Du kannst noch so wenig im Leben haben. Wenn Du dennoch täglich dankbar dafür bist, dass Du lebst, dass Du gesund bist, dass es Deiner Familie gut geht, dass Du Nahrung und sauberes Wasser hast, etc., wirst Du definitiv glücklicher sein, als wenn Du nur darüber nachdenkst, was Du alles nicht hast, was Du gerne hättest, oder was andere um Dich herum mehr besitzen.

Fokus auf das Positive

Ein wichtiger Schritt, um Deine persönliche Leistung und Deinen Erfolg zu steigern, besteht darin, dass Du ab sofort Deinen Fokus möglichst auf das Positive in Deinem Leben legst und Du das Vergleichen mit anderen unterlässt. Arbeite daran, dass Du Tag für Tag eine noch bessere Version von Dir selbst wirst. Rufe Dir immer wieder in Erinnerung, was Du schon alles bereits kannst und hast, und umgib Dich ganztägig mit einem möglichst positiven Umfeld. Dazu gehört:

  • Positives Denken: Denke positiv über Dich selbst und andere.

  • Negatives meiden: Unterlasse und verlasse Gespräche, die sich um Mangel, Neid, Krankheit, Gewalt etc. drehen. Was bringt es Dir, daran teilzunehmen? Ein zu langer Verbleib in solchen Aktivitäten zieht Dein eigenes Mindset herunter und richtet Deinen Fokus selbst nur vermehrt auf Mangel.

  • Nachrichtenkonsum reduzieren: Vermindere den Konsum von Nachrichten und Ähnlichem. Diese leben davon, den Menschen zu erzählen, wo auf der Welt es täglich Gewalt, Not und Schicksalsschläge gibt. Positives kommt kaum vor. Was bringt es Dir, von einem Mord am anderen Ende der Welt zu erfahren? Was machen solche Meldungen mit Dir? Wohin wandert Dein Fokus danach und welches Weltbild entwickelst Du dadurch? Denke daran: Energie folgt Aufmerksamkeit!

  • Social-Media-Detox: Gleiches gilt für den übermäßigen Konsum von Social Media. Darin findest Du zumeist einen Mix aus Selbstdarstellern, denen gegenüber Du Gefahr läufst, Dich mit ihnen zu vergleichen, was Neid und Mangeldenken begünstigen kann. Die übrigen Themen sind häufig Jammern, Lästern, Hass und Neid. Wenn Du Social Media konsumierst, achte bitte im Sinne Deines ganzheitlichen Erfolges darauf, die Zeit möglichst kurz zu halten und dass Du Deine Informationsblase auch mit Quellen aus positiven Nachrichten speist.

  • Medienhygiene: Bücher, Computerspiele und Filme aus den Genres Horror, Krimi, Gewalt etc. gehören ebenso überdacht. Wir wissen ja bereits, dass unser Gehirn beim Auslösen von Emotionen nicht unterscheidet, ob Du etwas real erlebst oder Du es Dir nur vorgestellt beziehungsweise über Filme, Bücher, Computerspiele etc. konsumiert hast. Negative Emotionen lösen in Deinem Körper Stress aus und die dazugehörigen Botenstoffe belasten Deinen Organismus. Kurz vor dem Schlafen konsumiert, wirken die Erlebnisse zudem noch im Unbewussten in den Schlaf hinein und stören dort Deine Regeneration. Du ziehst damit möglicherweise auch ähnliche Umstände selbst in Dein Leben, da Du Deine Aufmerksamkeit darauf gerichtet hast. Überlege Dir deshalb bitte gut, welche Form von Medien Du künftig konsumieren möchtest.

 

Regeneration fördern

Uns ist bestens bekannt, dass wir alle, ja sogar die gesamte Natur um uns herum, ausreichend Pausen zur Erholung benötigen. Sonst würden wir ja in der Nacht nicht schlafen, wäre der Sonntag nicht ursprünglich als Ruhetag eingeführt worden, müssten Felder nicht immer wieder brachliegen oder würden sich Pflanzen vor dem nächsten Frühling nicht zurückziehen. Genauso verhält es sich bei körperlicher sowie geistiger Betätigung. Es sind sowohl Pausen vom Lernen nötig wie auch Trainingspausen im Sport. „In der Ruhe liegt die Kraft“, erkannte Johann Heinrich Pestalozzi dazu, und er empfahl: „Der Mensch muss zu seiner inneren Ruhe gebildet werden.“

Um ganzheitlich erfolgreich zu sein und zu bleiben, gilt es deshalb zu erkennen, ob Du Dir in allen Lebensbereichen auch ausreichend Pause und Erholung zukommen lässt. Beantworte das bitte ganz ehrlich für Dich selbst und ziehe die notwendigen Konsequenzen aus Deinen Antworten.

 

Ernährung

Hier wäre es zu pauschal, Dir zu raten, Dich „gesund“ zu ernähren. Gesunde Ernährung hat nämlich nicht ausschließlich mit Gemüse und Obst zu tun. Es gilt hier vielmehr, eine ganzheitliche Sichtweise einzunehmen. Diese berücksichtigt viele Facetten wie Alter, Geschlecht, Wohnregion, Ernährungstyp, persönliches Verhalten, Unverträglichkeiten, Ernährungsziele, Vorerkrankungen und vieles mehr. Willst Du abnehmen oder ein individuelles Trainingsziel damit fördern, Deine Verdauung entlasten oder Dein Herz stärken, benötigst Du eher Kühlung oder Wärme? Diese und viele weitere Überlegungen sind bei der Wahl Deiner Ernährung mit zu berücksichtigen. Unter anderem im Ayurveda, in der TEM und der TCM kannst Du Deinen Ernährungstyp feststellen. Dieser liefert Dir Grundinformationen, welche Lebensmittel für Dich zuträglich sind und worauf Du eher verzichten solltest.

Mit viel Neugier und großer Selbstbeobachtung weißt Du vielleicht schon ganz genau, wie Du Dich für Deine Bedürfnisse optimal ernährst. Falls Du Dich jedoch mit diesem äußerst umfangreichen Gebiet noch wenig auseinandergesetzt hast, empfehle ich Dir, dass Du Dir dabei Unterstützung suchst. Es gibt jede Menge Fachliteratur dazu. Aber auch Ernährungsberater, einschlägig ausgebildete Ärzte und andere können Dich diesbezüglich auf eine für Dich und Deinen ganzheitlichen Erfolg stimmige Bahn bringen – ganz nach der Volksweisheit: „Du bist, was Du isst.“

 

Nahrungsergänzung

Zusätzlich zur ausgewogenen Ernährung gibt es noch das Feld der Nahrungsergänzungsmittel. Über diese ist es möglich, Deinen Körper zielgerichtet zu fördern. Du kannst damit Mängel ausgleichen, oder Überschüsse abbauen, Leistung steigern, Regeneration fördern und vieles mehr. Besonders bei einseitigen Belastungen, oder sehr zehrenden Betätigungen wird deshalb gerne auf Nahrungsergänzungsmittel in konzentrierter Form zurückgegriffen.

Ein Großteil dieser Präparate bedarf keiner ärztlichen Verschreibung und sie sind im Handel frei erhältlich. Dennoch sollte auch hier die Einnahme gut auf Deinen Körper, Deinen Typ, Dein Ziel und Deine allgemeinen Ernährungsgewohnheiten abgestimmt sein. Berate Dich dazu bitte mit einschlägig ausgebildeten Fachleuten. Immer wieder kann nämlich von schädlichen Ablagerungen im Körper durch übermäßigen Konsum bestimmter Ergänzungsmittel gelesen werden.

Basis sollte jedoch stets eine ausgewogene, zu Dir passende Ernährung sein. Nahrungsergänzungsmittel werden dann im Idealfall nur eingesetzt, wenn sie zur Erlangung Deines Zieles zusätzlich notwendig sind und diese auch optimal auf Dich abgestimmt werden.

 

Bio-Hacking

Nackt bei Minusgraden Sport zu treiben oder sich für Testzwecke Mikrochips einpflanzen zu lassen. Kombinationen aus Koffein und CBD zu konsumieren oder unter eiskaltem Wasser möglichst lange die Luft anzuhalten. Das und vieles mehr verspricht zielgerichtete Leistungssteigerung in der wachsenden Biohacking-Szene. Biohacking nutzt bereits körperliche Leistung, Mentaltraining, Regeneration und Ernährung, erweitert diese aber noch. Hier wird nämlich zusätzlich gefördert, dass körpereigene Botenstoffe ausgeschüttet werden, die in einen Flow-Zustand führen sollen, um zur Steigerung bestimmter Leistungen zu verhelfen. Noradrenalin, Dopamin, Endorphine, Oxytocin, Anandamid und Serotonin werden gezielt zur Ausschüttung gebracht, um ein besseres Lernen, größere körperliche Leistungen, eine höhere und längere Konzentration und Ähnliches stark zu fördern. Übrig bleiben jedoch geleerte Botenstofftanks, die in der Regenerationsphase erst wieder aufgefüllt werden müssen. Auch über ein Training zum raschen Wechsel der Gehirnwellen, wie etwa von Alpha zu Theta, soll ein Flow-Zustand begünstigt werden, der wiederum positive Effekte auf Deine Leistung haben soll.

Zum Beispiel wird Folgendes beschrieben: Um in den Flow-Zustand zu kommen, musst Du Deine übliche Betätigungs-Komfortzone verlassen. Dies erzeugt jedoch körperliche Stressreaktionen, die ein Loslassen des Stresses und ein Einlassen auf die neue Situation erfordern. Erst dann wird der Flow-Zustand erreicht. Dieses Loslassen kann nun offenbar durch die gezielte Einnahme von Stickstoffmonoxid erreicht werden. Es ist in Nitraten enthalten, die wiederum in hohen Mengen in Roter Bete zu finden sind. Dieser Effekt wurde deshalb 2012 von etlichen Teilnehmern an den Olympischen Spielen in London genutzt. Die Einnahme von hohen Mengen an Roter Bete färbt jedoch den Urin purpurfarben, weshalb die Spiele bald den Beinamen „Purpurne Spiele“ bekamen.

Mit dem Erreichen von ganzheitlichem Erfolg hat dies alles jedoch kaum mehr etwas zu tun, da zwar partiell Leistung gesteigert wird, darunter aber besonders die Gesundheit leiden kann. Solltest Du dennoch in diesem Bereich aktiv sein oder es werden wollen, empfehle ich Dir eindringlich eine diesbezügliche Abstimmung mit Deinem Sportfacharzt.

 

Ausgleich der Kräfte

Oft fühlst Du Dich müde – nicht weil Du zu viel gemacht hast, sondern weil Du zu wenig von dem getan hast, was Dir guttut. Aber immer nur das zu tun, was Dir guttut, ist im Leben häufig schwer umsetzbar. Manchmal ist Leistung von Dir gefordert, wo Du Ruhe bräuchtest, und manchmal solltest Du Dir Ruhe gönnen, bleibst aber zu aktiv. Wie kannst Du dabei die gesunde Mitte finden?

In der chinesischen Philosophie, besonders im Daoismus, sind schon lange die beiden Pole „Yin“ und „Yang“ bekannt. Diese Einteilung wurde bereits auf Orakelknochen aus dem 16. bis 11. Jahrhundert vor Christus gefunden. Darin wird beschrieben, dass es als männlich und weiblich bezeichnete Attribute gibt, die aber mit Mann und Frau nicht gleichzusetzen sind. Als männlich gelten zum Beispiel: aktiv, rau, warm, gebend, Bewegung etc. Als weiblich werden hingegen unter anderem: still, sanft, passiv, empfangend, versorgend, Kälte, Ruhe, Wasser und Ähnliches angesehen. Diese beiden Pole stehen nicht in Widerspruch zueinander, sondern sie ergänzen sich. Im Idealfall sind beide in jedem von uns gleich groß ausgeprägt und ergänzen sich – keine Arbeit ohne Ruhe, kein Denken ohne Fühlen, kein Umsetzen ohne Genießen, kein Nehmen ohne Geben, kein Gebrauchen ohne Pflegen etc.

Im Leben kann sich Einseitigkeit negativ auswirken. Hitze im Körper wird durch zu viel Tun, Alkohol, Zucker sowie zu wenig Genuss, Ruhe und Pflege der eigenen Gesundheit gefördert. Bluthochdruck und das Risiko für einen Schlaganfall sowie Herzinfarkt können dadurch steigen. Umgekehrt kann länger bestehende körperliche Kälte auf zu wenig Tun und Umsetzen im Leben, mangelhaft ausgewogene Ernährungsgewohnheiten, zu viel Stille und Ähnliches hindeuten.

Für Dich und Deinen ganzheitlichen Erfolg sollte es deshalb selbstverständlich sein, auf einen harmonisch geführten Lebensstil zu achten. Dieser erhöht auch Deine Leistung und Deinen Output, denn jedes Training benötigt Regenerationsphasen und jedes geplante Projekt ein Hineinspüren auf Stimmigkeit vor der Umsetzung. Gesundheit und Wohlbefinden bedürfen der Pflege und adäquater Versorgung, und eine gute Partnerschaft erfordert ein ausgewogenes Geben und Nehmen – von beiden Partnern. Vor allem Männer sollten sich hier aufgerufen fühlen, etwas mehr von den als weiblich beschriebenen Attributen in ihr Leben zu holen. Nicht umsonst sterben Männer im Schnitt fünf Jahre früher als Frauen.

 

Entschleunigung und Genuss

Wie viele Minuten täglich lebst Du denn wirklich im Hier und Jetzt? Ist es nicht überwiegend so, dass Du Dir Gedanken über Vergangenes machst oder Pläne für die Zukunft schmiedest, statt den Augenblick zu genießen? Selbst in Momenten, die Du Dir schon lange herbeigesehnt hast, driftet Deine Aufmerksamkeit viel zu schnell vom Augenblick ab. Der Grund dafür ist zumeist, dass Du Dir zu viele Tätigkeiten vorgenommen hast, während Du zu wenig Zeit für Dich und Deine Bedürfnisse eingeplant hast.

Im ersten Kapitel dieses Buches habe ich bereits etliches dazu erläutert. Hier möchte ich Dich aber noch einmal daran erinnern: Der Weg ist das Ziel. Genieße vor allem ihn und nicht nur das Ziel selbst. Achte auf Deine Entschleunigung und reduziere Deine To-do-Listen. Achte auf die kleinen Dinge im Leben und versuche, möglichst viel im Moment zu sein. Dadurch steigt auch wieder Deine Gesamtleistungsfähigkeit, weil Du mehr auf Dich achtest. Dies ist wiederum gut für Deinen ganzheitlichen Erfolg. Einstein riet dazu: „Genieße Deine Zeit, denn Du lebst nur jetzt und heute. Morgen kannst Du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als Du denkst.“

 

Dankbarkeit

Masaru Emoto war ein japanischer Alternativmediziner. Er beschäftigte sich Ende des 20. Jahrhunderts mit der Erforschung von Wasser. Er beschallte dazu Wasser mit unterschiedlicher Musik und beobachtete dabei die Wasserkristalle unter dem Mikroskop. Harmonische Musik bildete gleichmäßige, schöne, schneeflockenartige Kristalle aus, während etwa brachiale Musik die Kristallformen disharmonisch aussehen ließ. Zu den gleichen Ergebnissen kam er auch, als er das Wasser in Verbindung mit hoch schwingenden Wörtern wie „Liebe“, „Danke“ und umgekehrt „Hass“ und Ähnlichem brachte.

Diese Erkenntnisse sind zwar in der Wissenschaft umstritten, jedoch bei bewusst lebenden Menschen in der Anwendung sehr beliebt. So kann laut gängiger Meinung nämlich nicht nur Wasser, sondern jede Nahrung durch positive Gedanken energetisch aufgewertet werden. Traditionen, wie etwa ein Tischgebet vor dem Essen zu sprechen oder segnende Zeichen über einem Nahrungsmittel zu machen, zeugen schon von langer Kenntnis dieses Umstandes.

In der Praxis kommt es jedoch aktuellen Meinungen nach nicht so sehr auf das Ritual oder das geschriebene Wort, mit dem die Lebensmittel in Verbindung gebracht werden, an. Es geht vielmehr um das ehrliche Gefühl, das dabei mitgeschickt wird. So soll ein mit „Danke“, „Gesundheit“ etc. konsumiertes Lebensmittel demnach auch energetisch wertvoller im Körper wirken. Und so wie es im Volksmund heißt: „Hilft‘s nicht, schadet‘s nicht.“ Probiere es doch einfach für Dich aus. Erinnere Dich dazu bitte auch daran, dass Du selbst zu 70 % aus Wasser bestehst.

Achtsamkeitsübungen

Der Autor Tim Ferriss ergründete, wie Menschen erfolgreicher werden können, ohne sich dabei besonders anstrengen zu müssen. Er interviewte dazu 140 erfolgreiche Personen, insbesondere Führungskräfte, aber auch bekannte Menschen wie Schauspieler Ashton Kutcher, Skateboard-Legende Tony Hawk und Bestsellerautor Steven Pressfield. Im Zuge dessen stellte er fest, dass rund 90 Prozent von ihnen jeden Morgen Achtsamkeitstraining oder Meditationsübungen machen. Dabei geht es darum, die eigenen emotionalen Reaktionen zu kennen, aber auch kontrollieren zu lernen, um damit den Tag besser gestalten zu können. Als Empfehlung spricht Ferriss deshalb aus, sich selbst jeden Morgen Zeit in Achtsamkeit zu schenken.

 

Achtsamkeitstraining und Meditationsübungen beruhigen den Geist, bauen Stress ab und helfen, die eigenen Gefühle einzuordnen. Studien der University of British Columbia sowie der Technischen Universität Chemnitz zeigten auf, dass dadurch die Konzentration ansteigt, wir flexibler werden und bessere Entscheidungen treffen können.

Einige der Möglichkeiten, den Geist zu beruhigen, haben wir in diesem Buch bereits durchgearbeitet. Ich erweitere die Liste der Möglichkeiten nun noch, damit Du über eine größere Auswahl verfügen kannst:

  • Du kannst den Tag mit Dankbarkeit beginnen – dafür, dass Du lebst, Du gesund bist, Du in sehr guter Versorgung lebst etc. Du kannst dankbar für Menschen und Dinge in Deinem Umfeld sein und das auch mit Segnen verbinden. Dieses Ritual erhöht Deinen Fokus auf das Positive und zieht somit weiteres Positives in Dein Leben. Viele nutzen dies bereits in Form von Gebeten. Falls das nicht Dein Zugang ist, bleibe bei einem Dankbarkeitsritual.

  • Wenn Du magst, praktiziere morgendliche Yogaübungen. Sie machen Deinen Körper und Deinen Geist geschmeidiger und Du kommst dabei gut mit Deinem Körper in Kontakt. Dein Fühlen erhöht sich. Mit gezielten Yogatechniken kannst Du auch Deine Gesundheit fördern, wie zum Beispiel durch Yin-Yoga Überhitzungen durch Stress kühlen. Falls Dir Yogaübungen nicht liegen oder sie Dir vom Zugang her nicht gefallen, dann nutze für Dich gängige Dehnungsübungen, Atemtechniken, Energiearbeit wie Qi Gong, Tai Chi oder Ähnliches. Anleitungsvideos findest Du dazu im Internet jede Menge, und Kurse zum Erlernen einer möglichst guten, sauberen und gesunden Technik werden bestimmt in Deiner näheren Umgebung angeboten, was ich Dir auch empfehle.

  • Achtsamkeit im Alltag: Du kannst einige Minuten lang ganz klassisch in Ruhe in Versenkung gehen und meditieren. Wenn Dir das für den Beginn oder generell zu wenig stimmig ist, mache stattdessen ein paar Minuten lang alles, was Du sonst unbewusst machst, möglichst bewusst, im Moment, ohne dabei an Vergangenes oder Zukünftiges zu denken – Wäsche falten, Geschirrspüler ausräumen, Kochen etc. Vielleicht gehst Du aber lieber im Wald spazieren. Das erdet Dich noch zusätzlich und die abwechselnde Links-Rechts-Bewegung beim Gehen verbindet Deine beiden Hirnhälften gut miteinander.

  • Mache Visualisierungsübungen und stelle Dir vor, wie wichtige Schritte am heutigen Tag bereits wünschenswert verlaufen sind, bevor sie noch stattfinden. Du kannst Dir auch visualisieren, wie Du am Abend bereits glücklich, zufrieden und dankbar im Bett liegst und auf den schönen, erfolgreichen Tag zurückblickst. Achte darauf, dass Du dabei mit allen Sinnen (VAKOG) in die Erfüllung gehst.

  • Schreibe ein Erfolgstagebuch. Hierin notierst Du jeden Abend alles, mindestens jedoch drei Einträge, was Dir an diesem Tag gut gelungen ist. Auch dies erhöht Deinen Fokus, diesmal jedoch auf Deine eigenen Stärken. Du wirst Dir nach und nach immer bewusster, was Du bereits alles kannst. Solltest Du einmal an Deinen Fähigkeiten zweifeln, nimm Dein Erfolgstagebuch zur Hand und blättere in Deinen vergangenen Einträgen.

 

„Ganzheitlicher Erfolg wird durch achtsame Nutzung von Leistungsoptimierung gefördert.“

Setze um: Nimm Dir aus diesem Abschnitt zuerst die Vorschläge zu Herzen, die Dich besonders angesprochen haben. Setze Dich danach aber auch umso mehr mit jenen auseinander, die in Dir Ablehnung verursacht haben und frage Dich: „Warum hat es das in mir ausgelöst?“

Möchtest Du persönliche Unterstützung erhalten? Vereinbare gerne gleich einen Beratungstermin mit mir. (Kontakt zur Terminvereinbarung)

 

Viel Erfolg! Herzlichst,

Thomas Eigner (über den Autor)

Experte für Lebensveränderung, ganzheitliche Gesundheit und Potentialentfaltung

Vom Wunsch zur Wirklichkeit
Glück und Erfolg in allen Lebensbereichen erlangen

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