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Buch "Vom Wunsch zur Wirklichkeit"
von Thomas Eigner MA
Lebensveränderung, ganzheitliche Gesundheit & Potentialentfaltung

31. TUN

Walt Disney benötigte ganze 303 (!) Versuche, um Geldgeber für seinen ersten Film mit sprechenden und lachenden Tieren zu bekommen. Er hat jedoch hartnäckig an seine Idee geglaubt und blieb beharrlich im Tun. Disney wurde damit zum „Märchenonkel der Nation“ und zum erfolgreichsten Filmschaffenden des 20. Jahrhunderts. Er bekam dafür 26 Oscars verliehen. Von ihm stammt auch der passende Spruch: „Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen.“

Buch - Thomas Eigner MA

Spätestens an dieser Stelle ist es an der Zeit, dass auch Du ins Tun kommst. Du hast immerhin bereits alle Erfolgsblockaden aus dem Weg geräumt, Dein Ziel festgelegt und erlebst es mental als bereits umgesetzt. Wir sind jedoch häufig Ideen-Riesen und Umsetzungs-Zwerge. Aber auf eine Veränderung zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, wäre wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten. Zögerst Du noch? Dann finde bitte den Grund dafür. Du sollst ja auch nicht gleich losstürmen und zum Beispiel Deinen Job kündigen, ohne eine passende Alternative gefunden zu haben. Und falls Dir Dein Ziel noch zu groß erscheint, teile es in für Dich passende Unterziele ein. Gehe vor, wie in diesem Buch grundsätzlich bereits beschrieben wurde. Aber komm endlich ins Tun. „Zünde Dein Leben an und finde die, die Deine Flammen nähren!“, meint dazu Rumi sehr überspitzt formuliert. Und Meister Yoda aus Star Wars brachte es mit folgendem Satz auf den Punkt: „Tue es oder lasse es. Es gibt kein ‚Versuchen‘.“ Und bleibe dran!

 

Zeitmanagement

Häufig scheitert eine konsequente und erfolgreiche Umsetzung eines Vorhabens daran, dass Du nicht oder zu wenig auf ein effektives und effizientes Zeitmanagement achtest. Damit könntest Du jedoch wesentlich mehr in weniger Zeit schaffen, ganz gleich, ob es sich um gedächtnis-, körper- oder gefühlsbezogene Aktivitäten handelt. Aus diesem Grund habe ich Dir hier die wichtigsten Tipps aus dem Bereich Zeitmanagement zusammengefasst:

  • Zeitplanung durchführen: Achte bitte darauf, dass Du spätestens in der Früh, eventuell bereits am Vortag, Deinen (Arbeits-)Tag geplant hast. Schreibe alles auf, was Du tun willst. Schätze die Länge der Tätigkeiten ein. Mache eine Prioritätenreihung, wie im nächsten Punkt beschrieben. Denke auch daran, ausreichend Pausen einzurechnen. Verplane insgesamt nur maximal 60 % der Gesamtzeit, damit Du noch ausreichend Puffer für Unvorhergesehenes und für Erholung hast.

  • Prioritätenreihung vornehmen: Teile Deine Vorhaben nach Priorität ein. Manche Aufgaben sind unbedingt notwendig, sodass Du sie erledigen musst, damit Du keine Schwierigkeiten bekommst. Bei anderen Anliegen übersehen wir oft, wie unwichtig sie sind, und merken dies erst, wenn wir die Tätigkeit bereits zum x-ten Mal verschoben haben. Klassifiziere deshalb Deine Vorhaben in mindestens drei Gruppen – zum Beispiel „unbedingt heute“, „wichtig“ und „kann warten“. Visualisiere Dir die Aufgaben auf einem Whiteboard, Flipchart, Zettel, Computer etc. oder lege sie in drei unterschiedlichen Ablagen ab. Markiere die drei Gruppen farbig, wenn es Dir bei der Übersicht hilft. Teile anschließend täglich Deine To-dos so zu, wie Du sie für den betreffenden Tag als stimmig einschätzt. Konzentriere Dich danach nur auf die 1. Gruppe und erst später auf die 2. Die 3. Gruppe kannst Du in ruhigen Momenten abarbeiten oder Du verschiebst sie immer wieder, bis Du einzelne Punkte daraus vielleicht sogar komplett verwirfst. Du kannst Deine Tätigkeiten auch nach der Eisenhower-Matrix einteilen, welche 4 Cluster vorsieht: „Wichtig und dringend“, „Nicht wichtig, aber dringend“, „Wichtig, aber nicht dringend“ und „Nicht wichtig und auch nicht dringend“.

  • Konsequent umsetzen: Wenn Du die Tätigkeiten eingeteilt hast, solltest Du sie auch stets konsequent und nach Plan umsetzen. Manchmal wird Dich dies vielleicht dennoch herausfordern, insbesondere dann, wenn es sich um für Dich unangenehme Aufgaben handelt. Sollte dies so sein, empfiehlt es sich, diese Tätigkeiten möglichst als Erstes zu erledigen. Ansonsten hast Du den restlichen Tag in Gedanken, dass Du noch eine unliebsame Aufgabe zu erledigen hast. Dies lenkt Dich ab und bereitet Dir ein schlechtes Gewissen.

  • Mut zur Lücke: Gib möglichst alle Tätigkeiten ab, die Du nicht unbedingt selbst erledigen musst. Das spart Zeit und Energie. Delegieren bedarf zwar entsprechend kompetenter Personen, welche die Aufgaben erledigen, und ist oftmals mit Kosten verbunden. Es ist jedoch wichtig, dass Du Dich auf das Wesentliche konzentrierst und Du auch lernst, die Kontrolle in gewissen Bereichen abgeben zu können, solltest Du damit Schwierigkeiten haben.

  • Nein sagen: Ähnlich wie beim Delegieren verhält es sich auch beim Annehmen von Tätigkeiten. Bist Du wirklich immer für all das zuständig, was Du tagtäglich erledigst? Musst Du immer alles bis zu jener Frist erledigt haben, die ein anderer Dir vorgibt? Lerne diesbezüglich „Nein“ zu sagen, sollte Dir das noch schwerfallen. Höre bei der betreffenden Tätigkeit auf Dein Bauchgefühl und wehre Dich, wenn Dein Gefühl Alarm schlägt. Sage selbstbewusst „Nein“, begründe aber auch, warum Du das so siehst, damit Dein Gegenüber Dich verstehen kann.

  • Auf eine Sache konzentrieren: Schaffe Dir zum Umsetzen stets eine ruhige Umgebung. Nichts ist zeitraubender, als wenn Du immer wieder aus Deiner Konzentration gerissen wirst und danach erst wieder in die Tätigkeit finden musst. Informiere die Menschen um Dich herum, wenn Du Ruhe benötigst. Schalte Störfaktoren wie Handy, Türglocke oder Ähnliches für eine gewisse Zeit ab, ziehe Dich zurück etc. Besonders wichtig in der heutigen Zeit ist, dass Du E-Mails auch nur zu gewissen ein bis zwei festen Zeiten am Tag bearbeitest. Ein ständiges Verfügbarsein per Mail ist ein hoher Störfaktor und ein großer Zeitdieb. Bleib danach bei einer Tätigkeit dran, bis diese erledigt ist, anstatt zwischen mehreren Aufgaben hin und her zu wechseln.

  • Für Ordnung sorgen: Du bist bereit zum Arbeiten, findest jedoch wichtige Unterlagen nicht. Oder Dein Arbeitsplatz ist mit noch zu erledigenden Unterlagen so vollgestellt, dass ein ablenkungsfreies Arbeiten unmöglich ist. Das alles kostet Zeit und Energie. Achte deshalb bitte stets auf Ordnung und Struktur im Umsetzen. Räume alles aus Deinem Sichtfeld, was nicht zur aktuellen Tätigkeit gehört. So kannst Du Dich besser konzentrieren.

  • Besprechungen hinterfragen: Einer der größten Zeitfresser sind Meetings. Ist Deine Anwesenheit dabei wirklich erforderlich? Sollte die Antwort „Ja“ lauten, dann wäre es zumindest sinnvoll, dass die Besprechung strukturiert durchgeführt und möglichst professionell moderiert wird.

 

Selbstmanagement

Zeitmanagement setzt beim Faktor Zeit an und ist Teil des Selbstmanagements. Selbstmanagement beginnt bei Dir selbst, nämlich dabei, wie Du durch Selbstentwicklung effizienter wirst. Vieles davon ist in diesem Buch bereits vorgekommen, ich gebe Dir dennoch eine kurze Übersicht darüber:

  • Ziele exzellent gut festlegen

  • Sich selbst motivieren können

  • Sich Fehler eingestehen

  • Dazulernen; lebenslanges Lernen

  • Die eigenen Stärken und Schwächen kennen

  • Sich Unterstützung suchen

  • Geduld haben und dranbleiben etc.

 

„Ganzheitlicher Erfolg wird durch ein konsequentes und effizientes Planen und Umsetzen gefördert.“

 

Setze um: Überdenke Deine bisherige Herangehensweise beim Umsetzen bestimmter Vorhaben, insbesondere im Bereich Zeitmanagement. Verändere Dein gewohntes Tun gegebenenfalls so, dass Du dadurch Deine Zeit optimal nutzen kannst.

Möchtest Du persönliche Unterstützung erhalten? Vereinbare gerne gleich einen Beratungstermin mit mir. (Kontakt zur Terminvereinbarung)

 

Viel Erfolg! Herzlichst,

Thomas Eigner (über den Autor)

Experte für Lebensveränderung, ganzheitliche Gesundheit und Potentialentfaltung

Vom Wunsch zur Wirklichkeit
Glück und Erfolg in allen Lebensbereichen erlangen

Buch - Thomas Eigner MA

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